Familiengeschichte wirkt

imagesVergangenen Monat wurde ich beschenkt. Ich hatte im Rahmenprogramm der Ausstellung «Der gelbe Stern», Jüdisches Leben in Deutschland von 1900 bis 1945, im idyllischen Füllinsdorf (Baselland) die Gelegenheit, aus meiner Biographie und Familiengeschichte, sowie über deren reale Auswirkungen auf mein Leben, zu berichten. Ungefähr 35 Menschen hörten mir sehr aufmerksam zu und stellten im Anschluss ganz verschiedene Fragen. Quasi als Nachschlag gab es dann eine Woche später die Gelegenheit, am gleichen Ort über die eigenen Familiengschichte und das damit unterwegs sein nachzudenken. Die intime Atmospähre des Abend ist mir in guter Erinnerung und einmal mehr bestätigte sich meine Beobachtung, dass das fokusierte, konzentrierte und von gegenseitigem Wohlwollen genährte Zusammensein in der Gruppe für jeden Einzelnen ein positives Erlebnis sein kann. Auch bei mir hat der Abend viel ausgelöst. Ich habe mich noch einmal auf den Weg gemacht nach Fakten meiner Familiengeschichte und auch in meiner gegenwrtigen Ausbildung in Psychotraumatologie spinne ich die Fäden weiter. Gleichzeitig habe ich auch das Glück, dass ich als Coach und Berater Menschen begleiten darf, die Ihre Familiengeschichte offen und in für sie gut verdaubaren Portionen in meine Praxis tragen. Für mich ist diese Arbeit sehr wertvoll und ich freue mich auf mehr.

Veröffentlicht unter Kolumne

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