«meinetwegen ist die Welt erschaffen worden»

Am letzten August-Wochenende fand in Basel im Rahmen des 19. Weltkongresses der Ärzte gegen Atomwaffen IPPNW in der Predigerkirche eine interreligiöse Feier statt. Nachdem ich mir ausbedungen hatte, nicht für das ganze Judentum sprechen zu wollen, erhielt ich das Privileg als Jude folgenden Abschnitt vorzulesen. Nachher gab ich mein Wort des Friedens an einen evangelisch-reformierten Pfarrer weiter.

«Deshalb ist nur ein einziger Mensch erschaffen worden, um dich zu lehren, dass wenn Einer eine Person vernichtet, es ihm die Schrift anrechnet, als hätte er eine ganze Welt vernichtet, und wenn Einer eine Person erhält, es ihm die Schrift anrechnet, als hätte er eine ganze Welt erhalten. Ferner geschah dies ….. um die Grösse des Königs aller Könige, des Heiligen, gepriesen sei Er, zu verkünden, denn wenn ein Mensch viele Münzen mit einem Stempel prägt, sind sie alle einander gleich, aber der König aller Könige, … hat jeden Menschen mit dem Stempel des Ersten Menschen ausgeprägt, und doch ist nicht einer dem anderen gleich. Daher ist auch jeder Einzelne verpflichtet zu sagen: „meinetwegen ist die Welt erschaffen worden.» (Quelle: Mischna, Sanhedrin 4:5)

Und hier noch eine Presseerklärung zum Kongress

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