Hin- und hergerissen wegen Plakatverbot

MinaretteNatürlich finde ich das Plakat total menschenverachtend und unsäglich, und es verstösst nicht gegen die Redefreiheit, wenn sein Aushang verboten wird, weil auf ihm kein Chip montiert ist, der bei entsprechender Betätigung etwas über die Gesinnung seiner Erzeuger aussagen würde.
Was das Plakat eindeutig aussagt ist, dass sich die dahinter stehenden «kreativen» Köpfe entweder keinen oder einen gezielten Gedanken darüber gemacht haben, was das Plakat bei der schweizerisch-muslimischen Bevölkerung auslöst. Was für ein Gefühl empfinde ich als gläubiger Muslim/Muslima, wenn ich an so einem Plakat vorbeilaufe! Was für eine Demütigung, was für eine Diffamierung meiner Zugehörigkeit!
Deshalb verstösst das Plakat gegen die gefühlten Recht des Menschen, und ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich dem Plakat so wenig wie möglich begegne. Nicht dem Thema, das es zu thematisieren versucht. Darüber sollte diskutiert werden und ich wünschte mir, auch von muslimischer Seite differenziert noch mehr dazu zu hören. Nicht zum Plakat, sondern zum Thema Minarette, ihrer Bedeutung und wie sie zur Initiative stehen.

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